DUOD logo ohne tp2Am 24. Februar 2022 begann Russland seinen großangelegten Angriff auf die Ukraine. Was viele lange nicht wahrhaben wollten, wurde brutale Realität: Ein imperialer Krieg mitten in Europa - geführt mit der erklärten Absicht, ein souveränes Land zu unterwerfen, seine Identität auszulöschen und seine Zukunft zu zerstören.

Vier Jahre später dauert dieser Krieg an. Städte wie Mariupol, Butscha, Irpin oder Isjum stehen als Namen für Verbrechen, Leid und Verlust - und zugleich für den unbeugsamen Widerstand eines Volkes, das sich nicht unterwerfen lässt. Besonders erschütternd bleibt das Schicksal der Kinder: Verschleppungen, Umerziehung, der Versuch, Sprache, Namen und Herkunft auszulöschen. Das ist kein Nebeneffekt dieses Krieges. Es ist Teil eines Systems.

Und doch steht die Ukraine. Weil Soldatinnen und Soldaten, Freiwillige, Ärztinnen, Lehrer, IT-Spezialisten, Musiker, Journalistinnen und viele andere einfache Menschen Verantwortung übernommen haben. Viele von ihnen waren vor 2022 Zivilisten. Heute verteidigen sie ihr Land- und damit die Grundprinzipien einer europäischen Friedensordnung, die auf Recht und nicht auf Gewalt beruht.

27. November 2025

ukraine 2050

Als Reaktion auf Russlands vollumfänglichen Krieg gegen die Ukraine, der am 24. Februar 2022 begonnen wurde, verhängten westliche Staaten verschiedene Sanktionen gegen Russland, darunter auch eine Vermögenssperre. Schätzungen zufolge wurden über 300 Mrd. US-Dollar an Auslandsvermögen der Russischen Zentralbank eingefroren.

Der Großteil dieser russischen Staatsvermögen ist weiterhin innerhalb der Europäischen Union eingefroren.

Die Europäische Union erklärte, diese Maßnahmen seien „darauf ausgelegt, das politische Ziel der EU zu erreichen, Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine zu beenden, indem der Druck auf Russland maximiert wird und alle verfügbaren Instrumente genutzt werden, um Russlands Fähigkeit zur Führung seines illegalen Angriffskriegs zu verringern“. Andere westliche Staaten, die russische Staatsvermögen eingefroren haben, verfolgten ein ähnliches Ziel.

Dieses Ziel ist bislang nicht erreicht, und die Konsequenzen sind dramatisch.

30. August 2025

Andrij ParubijMit tiefem Schmerz und großer Bestürzung nehmen wir die Nachricht von der Ermordung Andrij Parubijs auf, der am 30. August 2025 in Lwiw auf offener Straße hinterhältig erschossen wurde.
Andrij Parubij war ehemaliger Vorsitzender der Werchowna Rada, einer der Mitbegründer der Nationalgarde und ein führender Organisator des Maidan.

Er war ein Ukrainer erster Kategorie.
Ein Ukrainer, für den die Worte „Slawa Ukrajini“ wahre Bedeutung hatten.
Ein Ukrainer, vor dem Moskau Angst hatte – und der wie viele seiner Vorgänger Opfer brutaler Gewalt wurde.
Ein Ukrainer, der der gemeinsamen Sache und dem Land Vorrang einräumte und fähig war, persönliche Interessen zurückzustellen.

Wir vergessen nicht und wir vergeben nicht.Die Täter handeln aus Angst – doch sie werden niemals die Stärke und den Geist der Ukraine brechen.
Andrij Parubij wird auf ewig in den Herzen der Ukrainerinnen und Ukrainer weiterleben.

Ewiges Gedenken! Ruhm der Ukraine! Ruhm den Helden!

 

EKU LogoMit tiefer Trauer beklagt der Europäische Kongress der Ukrainer gemeinsam mit dem gesamten ukrainischen Volk den grausamen Mord an Andrij Parubij in Lwiw am 30. August 2025.

Andrij Parubij war nicht nur ein hochrangiger Politiker, ehemaliger Vorsitzender der Werchowna Rada und einer der Führer der Revolution der Würde – er war ein Symbol für Mut, Würde und den unbeugsamen Geist unserer Nation. Vom Maidan bis zur Parlamentsbühne blieb er ein Verteidiger der Unabhängigkeit der Ukraine, eine Stimme der Freiheit und ein Verfechter unserer europäischen Zukunft.

Sein Mord ist ein brutaler Schlag nicht nur für seine Familie und Angehörigen, sondern auch für jeden Ukrainer, der nach Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit strebt. Es ist eine Mahnung an die Gefahren, denen sich all jene täglich stellen, die den Mut haben, gegen Tyrannei und Aggression aufzutreten.

Doch wir müssen es offen sagen: Gewalt wird die Ukraine nicht brechen. Diejenigen, die versuchen, Angst zu säen, werden scheitern. Das Leben und das Opfer von Andrij Parubij stärken nur unsere Entschlossenheit, seinen Kampf fortzusetzen – für Demokratie, für Würde und für das Recht jedes Ukrainers, in einem freien Staat zu leben.

Wir rufen alle Ukrainer in Europa und in der ganzen Welt dazu auf, sein Andenken durch Einheit, die Unterstützung unserer Verteidiger und unerschütterliche Solidarität mit der Ukraine in den schwersten Zeiten zu ehren.

Sein Name und seine Taten werden für immer in unseren Herzen bleiben.

Ewiges Gedenken. Ruhm der Ukraine. Ruhm den Helden.

Wer zwischen Krieg und Schande wählt und die Schande wählt, wird auch den Krieg bekommen.“ – Winston Churchill, 1938

28. August 2025

DUOD logo ohne tp2Russland ist ein Terrorstaat. Der brutale Angriff auf Kyjiw und andere Städte zeigt erneut den menschenverachtenden Zynismus des Kremls – eiskalt und skrupellos. In der Nacht zum 28. August 2025 ließ Moskau wiederholt Salven aus Drohnen, Marschflugkörpern und ballistischen Raketen niedergehen. Wohnhäuser und Bahnanlagen wurden zerstört. Zwei Flugkörper explodierten nur wenige Dutzend Meter vom Büro der EU-Delegation entfernt – ein Hinweis darauf, dass der Kreml bewusst auch europäische Einrichtungen ins Visier nimmt. Dutzende Menschen starben, darunter Kinder, viele weitere wurden verletzt. Niemand soll sich sicher fühlen – das ist die Botschaft. Dieser Terror ist kein Zufall, sondern Berechnung. Der Kreml lacht Europa ins Gesicht.

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