Der Dachverband der Ukrainischen Organisationen in Deutschland e.V. (DUOD) schließt sich der Forderung des Ukrainischen Weltkongresses an den ukrainischen Präsidenten und das ukrainische Parlament vom 15. März 2020 vorbehaltlos an. Am 11. März 2020 unterzeichnete die trilaterale Kontaktgruppe aus der Ukraine, Russland und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) einen Vorschlag zur Schaffung eines Konsultationsrates. Hierbei soll Russland als an den Friedensverhandlungen teilnehmende Partei durch Vertreter verschiedener Gebiete der Regionen Donezk und Luhansk (bekannt als ORDLO) ersetzt werden – tatsächlich aber durch die von Russland kontrollierten Terrororganisationen, bekannt als sogenannte Volksrepubliken "Luhansk und Donezk” (DNR & LNR). Der ukrainische Dachverband als Zentralvertretung der Ukrainer in Deutschland fordert im Einvernehmen mit dem Weltkongress der Ukrainer (UWC) den Präsidenten der Ukraine und das Parlament auf, diesen Vorschlag entschieden zurückzuweisen.

26.06.2019

Am Dienstag, den 25. Juni 2019 in der Nacht hat die Parlamentarische Versammlung des Europarates in Straßburg beschlossen, die Sanktionen gegen Russland zurückzunehmen und hat Russland eingeladen, die Arbeit als vollwertiges Mitglied wiederaufzunehmen.

Der Dachverband der Ukrainischen Organisationen in Deutschland e.V. als Stimme der in Deutschland lebenden Ukrainer sowie deutscher Bürger ukrainischer Abstammung (ukrainische Diaspora) ist von diesem Beschluss zutiefst getroffen und empört. Die Entscheidung, die vorher beschlossenen Sanktionen fallen zu lassen, ist inakzeptabel und verdient eine scharfe Verurteilung.

Der Dachverband sieht in dieser Entscheidung eine historische Niederlage der Parlamentarischen Versammlung des Europarates als Wächter der Menschenrechte und „Motor des Europarates“.

Die Entscheidung kommt einer Ohrfeige für alle ukrainischen politischen Gefangenen in Russland, für die gefangenen ukrainischen Marineangehörigen sowie für das ganze ukrainische historisch friedliche Volk gleich, das sich im Herbst 2013 zu europäischen Werten bekannte und dafür mit vielen Leben, mit der Annexion eines Landesteils sowie mit dem Verlust von Grund- und Menschenrechten bezahlen musste. Der Dachverband betont ausdrücklich, dass das ukrainische Volk seit Jahren für diese Werte kämpft und dafür einen hohen Preis bezahlt hat.

Die Eskalation des Krieges der Russischen Föderation gegen die Ukraine mit ihrem jüngsten militärischen Angriff am 25. November 2018 durch Kriegsschiffe der Russischen Föderation auf ukrainische Marineschiffe in der Straße von Kertsch ist eine weitere Provokation der internationalen Gemeinschaft durch die Russische Föderation im Hinblick auf die hybride Aggression der Russischen Föderation gegen die Ukraine.

Obwohl die internationale Verurteilung des Vorfalls zügig geschah, waren die Folgen für die Russische Föderation minimal. Die internationale Gemeinschaft muss alle Maßnahmen ergreifen, um die Russische Föderation zu zurechtzuweisen, das Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung anzuerkennen und damit Frieden und Sicherheit in der Welt zu gewährleisten.

 10.11.2018

Am 20. Oktober 2018 fand in München die III Mitgliederversammlung des Dachverbandes der Ukrainischen Organisationen in Deutschland e.V. statt.

Es nahmen 14 Vereine, davon 13 Delegierten und 26 Personen aus ganz Deutschland teil. Auf Einladung des Dachverbandes nahm auch der Präsident des Weltkongresses der Ukrainer Eugene Czolij teil. Er wurde einstimmig zum Versammlungsleiter gewählt.

Ins Präsidium der Versammlung wurden außerdem Andrij Nesmasznyj (stellvertr. Versammlungsleiter), Maria Kowalyszyn (Protokollführerin) und Mariana Lompas (Protokollführerin) berufen. Die Versammlung wurde mit einem Gebet von Priester Ivan Machuzhak eröffnet. Danach wurden die Anwesenden von der Vorsitzenden des Dachverbandes Lesya Shramko begrüßt.

18. August 2018

Am 17. August 2018 wandte sich die Vorsitzende des Dachverbandes der Ukrainischen Organisationen in Deutschland Lesya Shramko in einem Schreiben an Bundeskazlerin Angela Merkel. Shramko äußerte darin ihre Besorgnis und ernsthafte Bedenken anläßlich des Treffens der Bundeskanzlerin mit dem Präsidenten der Russischen Föderation am 18. August 2018 in Deutschland.

Die Vorsitzende des Dachverbandes appellierte an die Bundeskanzlerin, in ihrem Engagement für die Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine, einschließlich der Krim, nicht nachzulassen und auf die vollständige Erfüllung des Minsker Abkommens zu bestehen und dabei weiterhin Druck auf Vladimir Putin auszuüben, um die unverzügliche Freilassung aller politischen Gefangenen und Geiseln zu erwirken, insbesondere derer, die weiterhin im Hungerstreik sind und ihr Leben aufs Spiel setzen. Auch wurde die Bundeskanzlerin aufgefordert, weitere Gespräche über den Bau der Nord Stream 2-Gaspipeline auszusetzen.

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