Die Ukraine im Zweiten WeltkriegAm 22. Juni 1941 überfiel ein verbrecherisches Regime, das totalitäre Nazi-Deutschland,  ein anderes - seinen ehemaligen Verbündeten, die Sowjetunion, mit der es zusammen knapp zwei Jahre zuvor Polen niedergerungen hatte. Nach 1945 stand die Sowjetunion mit "reiner Weste" da und feierte sich selbst als "Befreier Europas vom Faschismus". 

Im Diskurs über die Rolle der Ukrainer als Opfer aber auch in der Würdigung ihres Beitrages zum Sieg über Nazi-Deutschland sind die Ukrainer gewissermaßen abwesend.

14. April 2021

bundestagDer Dachverband der Ukrainischen Organisationen in Deutschland fordert die Bundesregierung und die Fraktionen im Bundestag auf, konkrete Schritte zu unternehmen, um den Druck auf Russland im Zusammenhang mit den Truppenverstärkungen entlang der russisch-ukrainischen Grenze und in den vorübergehend besetzten Gebieten zu erhöhen.

Die jüngsten Handlungen der Russischen Föderation zielen darauf ab, die Sicherheitslage in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine zu destabilisieren. Der russische Truppenaufmarsch an den ukrainischen Grenzen und die Intensivierung russischer Propaganda und Kriegsrhetorik sind nicht nur für die Ukraine, sondern für die gesamte zivilisierte Welt ein bedrohliches Phänomen.

Gedenken an den Holodomor 1932-1933Gedenken an den Holodomor 1932-1933Lesen Sie hier die Stellungnahme des Vorstandes des ukrainischen Dachverbandes (DUOD) hinsichtlich der Diskussion um die Anerkennung des Holodomor als Genozid durch die Bundesrepublik Deutschland.

In seinem an die Bundeskanzlerin, an die Mitglieder des Petitionskomitees sowie an die Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag gerichteten Schreiben weist der Dachverband auf die Verhältnismäßigkeit und Notwendigkeit eines solchen Schrittes auch vor dem Hintergrund der dauerhaft angespannten Beziehungen mit Russland hin.

Die Frage der Anerkennung wird von dem seit 2014 von Russland geführten Krieg gegen die Ukraine überschattet.

Der Dachverband der Ukrainischen Organisationen in Deutschland e.V. (DUOD) schließt sich der Forderung des Ukrainischen Weltkongresses an den ukrainischen Präsidenten und das ukrainische Parlament vom 15. März 2020 vorbehaltlos an.

Am 11. März 2020 unterzeichnete die trilaterale Kontaktgruppe aus der Ukraine, Russland und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) einen Vorschlag zur Schaffung eines Konsultationsrates. Hierbei soll Russland als an den Friedensverhandlungen teilnehmende Partei durch Vertreter verschiedener Gebiete der Regionen Donezk und Luhansk (bekannt als ORDLO) ersetzt werden – tatsächlich aber durch die von Russland kontrollierten Terrororganisationen, bekannt als sogenannte Volksrepubliken "Luhansk und Donezk” (DNR & LNR). 

Aufruf an die EU- Parlamentarier aller Fraktionen - Sanktionen gegen Janukowych's Regierung

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Schreiben an die Deutsche Bank - Prüfung der Tätigkeit des Korporativkunden der Deutschen Bank AG - der "Ukrainischen Bank der Entwicklung" - Ukrainian Bank of Development (UBD)

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Appell an den Außenminister der Bundesrepublik Deutschland Dr. Frank-Walter Steinmeier

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Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel - Assoziierungsabkommen EU-Ukraine

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Appell an den Außenminister Guido Westerwelle - Assoziierungsabkommen EU-Ukraine

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Appell an die EU-Organe - Bitte um Unterzeichnung des Assozierungsabkommens zwischen der Europäischen Union und der Ukraine am 25.02.13

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