Zur Sendung am 05.01.2022, 20:00 Uhr in der ARD

Russian--backed forcesDie Darstellung, ukrainische Streitkräfte und „prorussische Milizen“ stünden sich in der  Ostukraine gegenüber, kommt einer Desinformation gleich – sicherlich unbeabsichtigt, aber mangelnde Kenntnis offenbarend in diesem einzigen bis heute andauernden Krieg auf europäischem Boden.

Den besseren Begriff wendet BBC an: „Russian backed forces“. Bereits im Dezember 2014 musste Putin unter dem Druck der Beweise auf einer Pressekonferenz zugeben, dass Soldaten aus regulären russischen Einheiten in der Ostukraine kämpfen und fallen. Er übernahm dafür die Verantwortung als Oberbefehlshaber der Armee, nannte diese Soldaten aber im gleichen Atemzug „Freiwillige“, die unbedingt für „Neurussland“ (im Zarenreich um 1860 weite Gebiete der Ost-und Südukraine) kämpfen wollten.

Die bisher größten Gefechte dieses Krieges, im September 2014 bei Ilovajs’k und im Januar 2015 bei Debal’ceve, fanden zwischen russischen und ukrainischen Militäreinheiten statt. Örtliche ostukrainische Kräfte spielten dabei kaum eine Rolle. Auch diese bestanden und bestehen zudem weitgehend aus Söldnern, die in der Russischen Föderation gesammelt und ausgerüstet werden. Um die vollständige Niederlage dieser Kräfte abzuwenden, griff Russland seit dem 24. August 2014 mit eigenen regulären Streitkräften in den Krieg ein.

Ukraine - NATO25. Mai 2021

Der ukrainische Dachverband (DUOD) unterstützt die NATO-Beitritts-Kampagne des Ukrainischen Weltkongresses (UWC) und hat sich am 23. Mai 2021 mit einem entsprechenden Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt.

Briefe mit ähnlichem Inhalt wurden auch an die wichtigsten Spitzenkandidaten der demokratischen Parteien in Deutschland versendet.

27. März 2021

shevchenkiana Am 26. März 2021 fand anlässlich der Feierlichkeiten zum 207. Geburtstag (9. März 1814) und zum 160. Todestag (10. März 1861) des  wohl berühmtesten Symbols der Ukraine – Taras Schewtschenko – eine Vorlesung mit dem Titel „Rolle und Bedeutung der Schewtschenko-Denkmäler für ein positives Bild der Ukraine in der Welt“ statt. Schewtschenko gilt als einer der bedeutendsten ukrainischen Dichter, Prosaisten, Maler und Persönlichkeiten des ukrainischen gesellschaftlichen Lebens.,

Die Vorlesung wurde vo Ruslan Telipsky gehalten, einem ukrainischen Erforscher der Schewtschenko-Monumentalistik, der Schewtschenko-Denkmäler weltweit besucht und katalogisiert hat.

Die Online-Vorlesung wurde in Kooperation mit dem Dachverband der ukrainischen Organisationen in Deutschland e.V, der Vereinigung der Ukrainer Norddeutschlands e.V., und dem Generalkonsulat der Ukraine in Hamburg organisiert.

Die Organisatoren bedanken sich ganz herzlich bei Ruslan Telipsky und bei allen Teilnehmern der virtuellen Veranstaltung. 

27. März 2021

Peter Runck (Internationaler Bauorden) und Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck vor dem polnischen EhrenmalPeter Runck (Internationaler Bauorden) und Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck vor dem polnischen Ehrenmal"Hier sind Menschen begraben, weit weg von ihrer Heimat, die wahrscheinlich vermutet hatten, dass sie ihre Heimat nie mehr wiedersehen werden." (Oberbürgermeistern Jutta Steinruck).

Am Dienstag, dem 23. März 2021, fand auf dem Hauptfriedhof, Ehrenfeld in Ludwigshafen am Rhein eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der nationalsozialistischen Zwangsarbeit anlässlich des Jahrestages der Befreiung der Stadt durch die Amerikaner vor 76 Jahren statt.

An der Gedenkveranstaltung nahm erneut Ludwigshafens bereits zum vierten Mal die Oberbürgermeisterin Steinruck teil, um die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter zu würdigen. In ihrer Rede erinnerte sie daran, dass vereinbart worden war, diesen Jahrestag regelmäßig am 23. März um 17:00 Uhr zu begehen, um "die Erinnerung in das Gedächtnis der Menschen einzumeißeln, [...] damit sich dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte nicht wiederholt ".

Mitgliederversammlung und Vorstandsneuwahl des DUODMitgliederversammlung und Vorstandsneuwahl des DUOD12.03.2021

Am 6. März 2021 trat zum vierten Mal die Mitgliederversammlung des Dachverbandes der Ukrainischen Organisationen in Deutschland (DUOD) zusammen. Aufgrund der Covid19-Pandemie fand diese erstmals virtuell statt

An der Tagung nahmen Vertreter von 16 ukrainischen NGOs teil, darunter 15 Delegierte aus verschiedenen Teilen der Bundesrepublik und weitere nicht stimmberechtigte Mitglieder. Als Ehrengäste und Förderer nahmen auf Einladung des Vorstandes auch der Erste Vizepräsident des Weltkongresses der Ukrainer (UWC), Stefan Romaniv (Melbourne), der Präsident der NGO Ukraine-2050 und ehemalige Präsident des UWC, Eugene Czolij (Montreal), sowie der Präsident von Caritas Ukraine, Herr Andrij Vaskovycz (Kyjiw) teil. 

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