Tschornobyl und Saporischschja – es reicht!

Kategorie: Pressemitteilungen
Erstellt: Dienstag, 26. Mai 2026

ukraine 2050Der Autor argumentiert, dass die Katastrophe von Tschornobyl nicht nur ein technisches Versagen, sondern vor allem ein politisches und moralisches Versagen des sowjetischen Regimes gewesen sei. Die bewusste Vertuschung der Explosion, die verspätete Warnung der Bevölkerung und die Gefährdung hunderttausender Menschen hätten gezeigt, dass der Kreml politische Interessen über Menschenleben stellte. Zugleich zieht der Autor eine direkte Verbindung zwischen den Ereignissen von 1986 und Russlands gegenwärtigem Krieg gegen die Ukraine: Die Angriffe auf nukleare Anlagen wie Tschornobyl und Saporischschja verdeutlichten, dass Russland weiterhin bereit sei, nukleare Bedrohungen als Instrument geopolitischer Macht einzusetzen. Daraus leitet der Autor die Forderung ab, dass die NATO-Staaten die Ukraine umfassender unterstützen müssten, um die europäische und globale Sicherheit langfristig zu schützen.

Der Artikel wurde in der Reihe "Atlantic Spotlight" der Konrad-Adenauer-Stiftung veröffentlicht.

 

eczolijEugene Czolij

NGO „Ukraine-2050“ Präsident

Honorarkonsul der Ukraine in Montreal
Präsident des Ukrainischen Weltkongresses (2008-2018)
Ehrenmitglied des Dachverbandes der der Ukrainischen Organisationen in Deutschland e.V.


Die Nichtregierungsorganisation (NGO) „Ukraine-2050“ ist eine gemeinnützige Organisation, die gegründet wurde, um innerhalb einer Generation – bis 2050, die Umsetzung von Strategien für eine nachhaltige Entwicklung der Ukraine als völlig unabhängiger, territorial integraler, demokratischer, reformierter und wirtschaftlich wettbewerbsfähiger europäischer Staat zu fördern.

 

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