Ukrainer in Deutschland unterstützen die Forderung des ukrainischen Weltkongresses an die politischen Führer der G20, geeignete Maßnahmen im Zusammenhang mit der russischen Aggression gegen die Ukraine zu ergreifen

Kategorie: Nachrichten
 
03.09.2016

Der ukrainische Weltkongress (UWC) ruft die Führer der G20 dazu auf während des vom 4. bis 5. September in Hangzhou, China stattfindenden G20-Gipfeltreffens gemeinsam ein starkes und klares Zeichen zu setzen. Die G20 sollten klarmachen, dass die groben Verletzungen internationaler Verpflichtungen einschließlich der UNO-Charta und der Minsker Abkommen durch die Russische Föderation nicht tolerieren werden.

Die andauernde Verstärkung militärischer Kräfte der Russischen Föderation auf der Krim und die Intensivierung der Kampfhandlungen in der Ostukraine verletzen eindeutig die territoriale Souveränität der Ukraine und stellen eine ernsthafte Gefährdung für Frieden und Stabilität in der Welt dar.

Im Juni 2016 betrug die Zahl der Opfer unter der Zivilbevölkerung 69 Personen, darunter 12 Tote und 57 Verwundete. Im Juli 2016 erhöhte sich die Zahl der zivilen Opfer auf 73 Personen, darunter 8 Tote und 65 Verwundete. Nach Angaben des UN-Menschenrechtsbüros: „Der monatliche Durchschnitt für Juni und Juli dieses Jahres betrug 71 Personen, was mehr als das Doppelte im Vergleich zum Monatsdurchschnitt von 34 Personen für die 9 Monate zwischen September und Mai 2016 ist“.

Außerdem verletzt die Russische Föderation ständig Menschenrechte und fundamentale Freiheiten von Ukrainern und Krimtataren auf der Krim, in der Ostukraine und der Russischen Föderation.

„Es ist von enormer Wichtigkeit, dass die Führer der G20 die russische Aggression verurteilen und auf der Intensivierung von Sanktionen gegen die Russische Föderation bestehen, solange diese nicht Militär und Technik aus den Gebieten der Ukraine zurückzieht, solange die Krim okkupiert bleibt und solange die Behinderung der Arbeit internationaler Überwachungsorganisationen andauert, die bei der Wahrung der Menschenrechte von Zivilpersonen helfen können,“ – erklärte der Präsident des ukrainischen Weltkongresses Jewhen Tscholij.

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