Ein gesicherter ukrainischer Luftraum wird Russland zwingen, den Krieg zu beenden
25. Juli 2025

Obwohl sie zahlenmäßig und waffentechnisch stark unterlegen sind, leisten die Ukrainer seit über einem Jahrzehnt Widerstand gegen die russische Invasion – darunter mehr als drei Jahre eines umfassenden, genozidalen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine.
Während dieses epischen Kampfes wurden Ukrainer vorsätzlich getötet, schwer verletzt, gefoltert, vergewaltigt und terrorisiert; sie waren unmenschlicher Behandlung, Gewalt, Giftstoffen, eisiger Kälte, Dunkelheit und nächtlichen Luftalarmsirenen ausgesetzt; ihre Kinder wurden entführt und gewaltsam nach Russland deportiert, viele Kirchen, Krankenhäuser, Schulen, Kulturstätten und Wohnhäuser wurden zerstört.
Und doch führen die Ukrainer ihren heldenhaften Kampf fort – für sich selbst und für uns.
Dass die Ukraine tatsächlich die euro-atlantische Region sichert, wurde am 25. Juni 2025 in der Erklärung des Haager Gipfels der NATO bekräftigt. Die NATO-Staats- und Regierungschefs betonten „die langfristige Bedrohung durch Russland für die euro-atlantische Sicherheit“ und erkannten an, dass die „Sicherheit der Ukraine zu unserer Sicherheit beiträgt“.
Es sei auch daran erinnert, dass die Ukraine alles getan hat, was US-Präsident Donald Trump verlangt hatte, um Russlands völkermörderischen Krieg zu stoppen – einschließlich eines Abkommens über seltene Erden und der Zustimmung zu einem bedingungslosen Waffenstillstand zur Aushandlung eines gerechten Friedens.
Offener Brief an den SPD-Parteitag: Klare Haltung für die Ukraine gefordert
28. Juni 2025
Anlässlich des SPD-Bundesparteitags hat der Dachverband der Ukrainischen Organisationen in Deutschland e.V. (DUOD) einen offenen Brief an die Parteiführung und die Delegierten gerichtet. Darin fordern wir eine eindeutige Positionierung gegenüber dem russischen Angriffskrieg und eine klare Distanzierung vom sogenannten „Manifest für Frieden“, das fatale Signale nach Kyjiw und Moskau sendet.
Gerade in einer Zeit, in der russische Raketen täglich zivile Ziele treffen und Putins Regime offen die Vernichtung der Ukraine propagiert, braucht es Klarheit statt Illusionen. Die Unterstützung der Ukraine ist kein politisches Kalkül, sondern eine Frage der europäischen Sicherheit und der moralischen Verantwortung.
Wir danken allen, die die Ukraine bisher unterstützt haben – politisch, humanitär und militärisch. Gleichzeitig erwarten wir von einer Partei, die sich selbst als Friedenspartei versteht, ein unmissverständliches Bekenntnis zur Freiheit der Ukraine.
Ohne eine freie Ukraine – kein freies Europa!
Den vollständigen Text können Sie als PDF lesen.
EUGENE CZOLIJ NAHM AN EINER PODIUMSDISKUSSION ZUM IMAGE UND DER ROLLE DEUTSCHLANDS TEIL

Der Honorarkonsul der Ukraine in Montreal, Präsident der NGO „Ukraine-2050“ sowie Ehrenmitlglied des DUOD, Eugene Czolij, nahm am 12. Mai 2025 an einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wahrnehmungen des deutschen Images und der Rolle Deutschlands in den europäischen und globalen wirtschaftlichen, kulturellen und diplomatischen Beziehungen“ an der Universität von Québec in Montreal teil. In seinen Ausführungen betonte er die Rolle Deutschlands im Kontext des völkermörderischen Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine sowie auf die aktuelle kritische Phase, in der Russland eine reale Bedrohung für den Westen darstellt.
Почесний кнсул України в Монреалі, Президент ГО Україна-2050» та почесний член ОУОН Евген Чолій виступив на панельній дискусії на тему «Сприйняття іміджу та ролі Німеччини в європейських і світових економічних, культурних і дипломатичних відносинах» >на конференції «Післявиборчі перспективи Німеччини» 12 травня 2025 року в Університеті Квебеку в Монреалі. Він зосередив свої зауваження на ролі Німеччини під час геноцидної війни Росії проти України та в цей критичний період, коли Росія становить реальну загрозу для Заходу. Цей захід був організований Мовною школою Університету Квебеку в Монреалі та Канадським центром німецьких і європейських досліджень Університету Монреаля.
Putin hat es endlich geschafft, Präsident Trump zu verärgern!
03.05.2025
Am 28. März 2025 wagte es Putin – gegen den der Internationale Strafgerichtshof wegen Kriegsverbrechen an ukrainischen Kindern einen Haftbefehl erlassen hat –, die Legitimität des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj infrage zu stellen, mit dem Ziel, ihn als Verhandlungspartner für ein Friedensabkommen zu disqualifizieren. Stattdessen schlug er vor, diesen durch eine Übergangsregierung zu ersetzen – mit der kaum verhohlenen Andeutung, dass die Behörden in Kyjiw letztlich dem Kreml untergeordnet sein sollten.
Putins perfide Argumentation gründet auf der Tatsache, dass die für 2024 geplanten Präsidentschaftswahlen in der Ukraine aufgrund des völkermörderischen Krieges Russlands verschoben wurden.
Tatsächlich wurde am 24. Februar 2022 das Kriegsrecht ausgerufen – als Reaktion auf Russlands umfassende Invasion der Ukraine. Seither hat das ukrainische Parlament das Kriegsrecht, meist in 90-Tage-Schritten, immer wieder verlängert, während Russland die Ukraine weiterhin täglich brutal angreift.
Artikel 19 des ukrainischen Gesetzes „Über das Rechtsregime des Kriegsrechts“ schreibt ausdrücklich vor, dass Präsidentschaftswahlen während des Kriegsrechts in der Ukraine verboten sind.
Dies wurde durch eine Resolution des ukrainischen Parlaments vom 25. Februar 2025 bekräftigt.
Kein Teil der Ukraine ist zu haben
21.05.2025

Die Verfassung der Vereinigten Staaten und die Verfassung der Ukraine – das höchste Gesetz beider Länder – garantieren eindeutig die vollständige territoriale Integrität ihrer jeweiligen Staaten.
In Artikel IV, Abschnitt 4 der Verfassung der Vereinigten Staaten heißt es: „Die Vereinigten Staaten garantieren jedem Staat dieser Union eine republikanische Regierungsform und schützen jeden von ihnen vor Invasion […]“.
Ebenso bestimmt Artikel 2 der Verfassung der Ukraine, verabschiedet vom ukrainischen Parlament am 28. Juni 1996: „Die Souveränität der Ukraine erstreckt sich über ihr gesamtes Territorium. […] Das Territorium der Ukraine innerhalb ihrer heutigen Grenzen ist unteilbar und unantastbar“.
Darüber hinaus legt Artikel 17 fest: „Der Schutz der Souveränität und der territorialen Integrität der Ukraine sowie die Gewährleistung ihrer wirtschaftlichen und informationellen Sicherheit sind die wichtigsten Aufgaben des Staates und ein Anliegen des gesamten ukrainischen Volkes.“
Daraus folgt, dass weder amerikanische noch ukrainische Behörden befugt sind, Verträge abzuschließen, die solche grundlegenden verfassungsmäßigen Garantien verletzen würden.
Russlands Niederlage ist Europas Sicherheit
29. März 2025 - Die Zeit der Illusionen ist längst vorbei. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine ist kein entgleister Konflikt, sondern ein blutiger Kolonialkrieg – eine gezielte Aggression, geführt mit den Mitteln des 19. Jahrhunderts, mitten im 21. Jahrhundert. Er ist auch ein Testfall dafür, ob Europa in der Lage ist, seine freiheitliche Ordnung zu verteidigen – oder ob es bereit ist, sich schleichend unter ein neoimperiales System russischer Prägung zu beugen.
Der Westen muss erkennen: Putin versteht nur Stärke
Während europäische Demokratien über Optionen diskutieren, handelt der Kreml. Die russische Rüstungsindustrie produziert inzwischen mehr Panzer als alle NATO-Staaten zusammen. Dies ist kein Ausdruck von Stärke, sondern der Beleg dafür, dass Russland sein gesamtes wirtschaftliches und gesellschaftliches System auf Krieg umgestellt hat – in der Hoffnung, den Westen durch schiere Masse zu überrollen, sollten die USA als Schutzmacht ausfallen.
Generalleutnant Jürgen-Joachim von Sandrart, bis 2024 Kommandeur des Multinationalen Korps Nord-Ost in Stettin und derzeit Senior Fellow am German Institute for Defence and Strategic Studies, bringt es auf den Punkt: „Ich kann den Begriff ‚Zeitenwende‘ nicht mehr hören. Und auch ‚Kriegstauglichkeit‘ nicht. Das alles verpufft am Ende und das liegt an uns. Wir brauchen eine Kehrtwende, die sich nicht ausschließlich auf den monetären Aspekt bezieht. Es sind die Prozesse und die darin involvierten Menschen, die den Systemfortschritt verhindern. Das gilt es, neu zu organisieren.“ (Quelle: Focus/MSN-Artikel)
